Velo - Geschichte
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Das Zweirad ist eine Erfindung des 19. Jahrhunderts. Es entstand nicht aufgrund wissenschaftlicher Überlegungen, sondern durch zielstrebiges Ausprobieren. 70 Jahre – von 1820 bis 1890 – dauerte die Entwicklung vom Laufrad über das Veloziped und Hochrad zum Niederrad. Speziell für das Zweirad wurden in dieser Zeit Kugellager, Drahtspeichen, Stahlrohre und Luftreifen erfunden. Diese Erfindungen machten das Rad schneller, leichter und bequemer. Das Rad setzt die menschliche Leistung besser in Fortbewegungsenergie um als irgendein anderes bisher erfundenes Fahrzeug. Die Dauerleistung des Menschen von 0,1 kW (0,14 PS) ermöglicht Durchschnittsgeschwindigkeiten um 20 km/h. Dies und die geringen Anschaffungs- und Unterhaltskosten ließen das Rad zum meist gebrauchten Individualverkehrsmittel werden. Es gibt heute auf der Welt eine Milliarde Fahrradfahrende. |
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Die ersten einspurigen Zweiradfahrzeuge waren Laufräder. Sie wurden nach dem Erfinder Carl Freiherr von Drais Draisinen genannt. In England hießen sie Hobby-Horses. Der Fahrer stieß sich mit den Füßen vom Boden ab, nicht nur um voranzukommen, sondern auch um das Gleichgewicht zu halten. |
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Das dringende Verlangen nach verkehrssicheren Fahrrädern führte um 1886 zur Rückkehr zum Niederrad. Am Prinzip des Hinterradantriebes, der gleich großen Räder und der Tretkurbelanordnung dazwischen - etwa unter dem Schwerpunkt des Fahrers - hat sich seit damals nichts mehr geändert. |

